Diese Woche beschäftigt uns Webmaster-Friday-Blog mit einem Thema, welches sowohl den ‘alten Hasen’, als auch den Jungbloggern ein täglicher Dorn im Auge sein dürfte:
Kommentar-Spam und Trackback-Spam.
Wer in den Startlöchern steckt ist sicher nicht in solchem Ausmaß betroffen, wie die Top-Blogs, dennoch ärgert man sich über die unerwünschten Einträge immer wieder.
Ich habe pünktlich zum Thema erfahren, wie lästig und beschäftigend Kommentar-Spam sein kann. Als Neublogger freut man sich über jede Art von Beteiligung an Diskussionen und Reaktionen zu den Posts.
Die Freude über neu eingegangene Emails verfliegt jedoch spätestens beim Erblicken des seltsamen Zeichensalats, welchen der Spambot im Postkasten hinterlassen hat. Ich habe neulich gelesen, dass man dem Problem am besten mit “Gleichgültigkeit” gegenüber treten soll. Aber wie soll man gleichgültig bleiben, wenn einem der Puls wegen des Wechselbads zwischen Freude, Enttäuschung und Ärger auf 180 schnellt.
Nur wie damit umgehen? Im Moment komme ich noch gut mit Antispam Bee zurecht. Das Plugin sorgt für die erste und wirkungsvolle Blockade. Wer die passiert, muss dann noch durch die WordPress-Boardmitteln, z.B. die Option erst nach einem freigegebenen Kommentar, frei schreiben zu dürfen/können.
Was bleibt, ist der tägliche Blick in den Spam-Ordner. Wie viel man ab hier zu tun hat, hängt natürlich von den Ambitionen eines jeden Bloggers ab. Will ich mein Blog auf die Spitzen der Listen bringen, oder reicht es, für mich und meinen Bekanntenkreis zu bloggen?
Ich mache das ‘just for fun’. Persönlich habe nicht die Zeit, ein Top-Blog zu betreuen. Das hemmt meine Beteiligung an Twitter, Facebook und Co., und auch mein Verhalten gegenüber anderen Blogs. Damit meine ich die Häufigkeit des Kommentierens und die Menge der Einträge in andere Gästebücher. Man kann schnell selbst zum Spamer werden, wenn man sich überall beteiligt, ohne eine bestimmte Qualität zu wahren. Das ist eben das Problem vieler Kommentatoren. Hauptsache Eintrag, Inhalt gleich Null.
Beim Stöbern im Spam-Ordner finden sich dann auch mal Einträge, die erstmal schwer einzuschätzen sind, s. Bild oben. Den ersten Eintrag in dem Fall habe ich ernst genommen. Ich habe mich gefreut und bin wenige Stunden später enttäuscht worden. Eigentlich hätte ich es auf den ersten Blick erkennen müssen. Aber Mangel an Erfahrung und der ’Cool! Neuer Kommentar’-Effekt haben mich geblendet.
Zurzeit hält sich die Spam-Flut in Grenzen. Als Anfänger lasse ich alle Kommentare, ungeachtet der Qualität durchgehen, vorausgesetzt sie sind in der richtigen Sprache verfasst. Das gibt den anderen Lesen zusätzlich Möglichkeit auf Kommentare anderer einzugehen. Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen nur die freizugeben, die inhaltlich aussagekräftig sind und ein bestimmtes Niveau halten. Denn das macht den Unterschied zum Spam aus.




Die letzten Worte erscheinen mir sehr passent, nicht das der Rest das nicht tut, aber alles was ein gewisses Niveau nicht erreicht muss raus. Ich mein um es mal auf meinen Blog zu beziehen, ich schreibe meist meine Gedanken nieder, versuche genau auszudrücken was mich beschäfftigt, da brauch ich keine “nicht ernst gemeinten Komments”. Wenn es bei mir um Gefühle, Gedanken ,oder was auch immer, geht haben die Kommentare bitte Inhaltlich Niveauvoll, ernst und gut durchdacht gemeint zu sein. Es ist zwar “nur” das Internet aber trotzdem muss eine gewisse Richtlinie da sein!
Liebe Grüße und schönes Wochenende wünscht
pflechs
Sehr treffend beschrieben. Auch bei mir bietet Antispam Bee den besten Dienst. Captcha Lösungen hemmen die Leser eher einen Kommentar zu hinterlassen.
Womit ich schon beim Kommentar von “pflechs” bin. Also ganz so streng auf Niveau konzentriere ich mich nicht bei den Kommentaren. Auch ein kurzer “Mini”Kommentar kann mich motivieren indem er mir einfach nur zeigt, da hat es jemand mit Verstand gelesen und vielleicht hat es ihm auch was gebracht.
Genau da liegt allerdings auch ein Problem mit Spam, aber meistens zeigen einem ja auch die Links wo es hinführt
@ Jörg
Ja so meinte ich das nicht. Ich wollte damit nicht ausdrücken das die Kommentar, -antworten immer 2 Seiten lang sein sollen. Ich möchte bloß einfach das es eben im Sinne des Artikels passt. Welche Ansicht der Kommentator dabei vertritt ist ja sein Gedanken, dem kann ihm keiner nehmen und da bin ich auch der letzte der etwas dagegen sagt geschweige denn es als sinnlosen Kommentar (Spam) ansieht.
“die inhaltlich aussagekräftig sind und ein bestimmtes Niveau halten”
…da wäre ich nicht ganz so streng.
Manchmal ist ein “netter Beitrag” oder so auch mal ganz schön zu lesen. Also ich freue mich auch über solche Kommentare.